Portrait Alois Schafer (*1900/+1998)

Portrait Alois Schafer (*1900/+1998)

Biographie: Geburt am 13. Oktober 1900 in Rotenturm an der Pinka (als Sohn eines Bäckermeisters); Ausbildung: • Volksschule in Rotenturm (1907–1911) und Szombathely (1911–1912), • Staatsbürgerschule in Pinkafeld (1912–1916), • Lehrerbildungsanstalt in Oberschützen (1916–1920), • Lehrerdiplom für ungarische und deutsche Unterrichtssprache (23. Juni 1920) und Kantordiplom (24. Juni 1920); Beruflicher Werdegang: • Militärdienst/Offiziersausbildung ab 1918 (Sopron, Italien, Honvéd-Offiziers-Säbelstreckurs), • Lehrerstellen in Deutsch-Tschantschendorf (1920–1922) und Oberdorf (1922–1938, ab 1924 als Klassenlehrer, später Ober- und Kantorlehrer, • Lehrer in Unterwart (1938–1942), • Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg als O.A.-Feldwebel (August 1940 – November 1942), • ab 1945 beim Schulrat des Kreises Oberwart, danach Bezirksschulinspektor in Oberwart (1945–1950), seit 1946 auch Bezirksbildstellenleiter, • ab 1. September 1950 Volksschuldirektor an der Volksschule Oberwart; Familie: am 29. Januar 1925 Eheschließung mit Wilhelmine Schuller (Lehrerstochter); aus dieser Ehe gingen zwei Töchter (Adele *1926 und Helga *1939) hervor. – Alois Schaffer beschränkte seine Tätigkeit nicht allein auf den engen Raum des Lehrsaales, sondern diente darüber hinaus mit seinen Kräften auch der Allgemeinheit und Öffentlichkeit. So war er Gründer, Schriftführer, später Obmann des Bienenzuchtvereines in Oberdorf. Wanderlehrer und gerichtlicher Sachverständiger für Bienenzucht, Kassier und Seuchenwart des Bgld. Landesverbandes für Bienenzucht. Gründer und Chorleiter des Männergesangvereines „Eintracht“ in Oberdorf. Führte vom Jahre 1923 bis 1938 die Wetterbeobachtungsstelle in Oberdorf, vom Jahre 1924 bis 1938 die dortige Postablagestelle. Vom Oktober 1934 bis 12. März 1938 war er Gemeindeverwalter bzw. Bürgermeister der Gemeinde Oberdorf. Während dieser seiner Amtstätigkeit erhielt die Gemeinde Oberdorf eine Fernsprechstelle, das elektrische Licht, Zubau von 2 Volksschulklassenräumen u. v. a. Für seine Verdienste wurde er im Oktober 1959 zum Ehrenbürger der Gemeinde Oberdorf ernannt. Er war auch in der Ortsfeuerwehr Oberdorf als Schriftführer, Obmann und Kommandant tätig. Sein Verdienst war es, daß die Ortsfeuerwehr Oberdorf eine Spritze, neue Uniformen und die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände erhielt. Für diese seine Verdienste wurde er anläßlich seines 45-jährigen Feuerwehrdienstjubiläums im Oktober 1959 zum Ehrenfeuerwehrkommandant der OF Oberdorf ernannt. Er wirkt auch im Range eines Oberfeuerwehrrates als Bezirksfeuerwehrkommandant und Landesfeuerwehrkommandantstellvertreter. Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen im Bgld. wurde er 1958 mit der Goldenen Medaille der Republik Österreich ausgezeichnet. Am 20.9.1961 erhielt er vom Herrn Bundespräsidenten den Titel „Oberschulrat“. Am 16.11.1961 (anläßlich der 40-Jahrfeier des Burgenlandes) wurde er mit dem Ehrenzeichen der burgenländischen Landesregierung ausgezeichnet. Mit 31. Dezember 1965 wurde er in den dauernden Ruhestand versetzt.

JAHR DER ENTSTEHUNG

1952

ANGABEN ZUR HERKUNFT DES BILDES

Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER

Herkunft des Bildes: Zur Verfügung gestellt von der Stadtgemeinde Oberwart - Chronik der Volksschule

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