Nach zweijähriger Planung und zehnmonatiger Bauzeit wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Oberwart die neue, moderne Versteigerungsanlage des Burgenländischen Fleckviehzuchtverbandes in Oberwart errichtet. Im damals weitgehend freien Gelände an der Oberwarter Nordausfahrt gelegen, bietet die neue Anlage den Versteigerungsrindern im 2.000 m2 großen Stallgebäude genügend Platz und den Versteigerungsbeschickern und -besuchern genügend Parkplätze. Als Herzstück der modernen Versteigerungsanlage wurde wieder eine sogenannte „Rotunde" errichtet, die mit ihrem kreisförmigen Grundriss rund 400 Besuchern und Käufern Platz bietet und wo die Versteigerungsverkäufe direkt abgewickelt werden konnten. Die Gesamtkosten der neuen Versteigerungsanlage betrugen 28,9 Mio. ATS, wobei ein Teil von der Stadtgemeinde Oberwart und dem Fleckviehzuchtverband bzw. über Förderungen von Land Burgenland, Bund und EU finanziert wurde. Bereits am 20.8.2001 fand als Auftakt die erste Großrinder- und Kälberversteigerung im Neubau statt. Diese Versteigerung, bei der rund 150 Großrinder und 250 Kälber aufgetrieben wurden, war als Generalprobe für die Eröffnung gedacht und bot eine gute Kaufgelegenheit im modernen Ambiente. Die feierliche Eröffnung fand am Montag, dem 1.10.2001 statt. Dabei konnte Obmann Ök.-Rat Ernst Kurz neben zahlreichen Ehrengästen Züchter aus ganz Österreich begrüßen.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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