Die Viehschauen auf Vereinsebene waren bereits zu Beginn der 1980er Jahre zurückgegangen. Daher galt es neue Ausstellungsformate zu finden. Die Messe INFORM in Oberwart bot dazu einen ausgezeichneten Rahmen, um die Zuchtarbeit auf Landesebene zu präsentieren. Von 1991 an fanden dann bis zum Jahr 2001 jährlich Zuchtviehschauen auf der INFORM in Oberwart statt, die vom Fleckviehzuchtverband organisiert wurden, um den Stand der Fleckviehzucht im Burgenland einem breiten Messepublikum aufzuzeigen. Bäuerliche und nichtbäuerliche Besucher waren von den ausgestellten Tieren beeindruckt. Danach gab es eine längere Pause, erst ab dem Jahr 2011 beteiligte sich der Verband dann wieder an der INFORM. - Detail am Rande: Die Kooperation des Fleckviehzuchtverbandes mit der INFORM bestand schon im Jahr 1971, als die erste Messe in der Stadt auf der Versteigerungsanlage abgehalten wurde. Die erste INFORM-Rinderausstellung fand in der Zeit vom 24.8. bis 27.8.1991 statt. 30 Fleckviehtiere wurden ausgestellt, weiters auch 6 Holsteintiere selbständig über den „Verband zur Förderung der burgenländischen Holstein und Red Friesian Züchter". Die beiden Verbände haben sich in den Folgejahren an der INFORM-Ausstellung parallel beteiligt. Tierzucht direktor DI Ernst Schranz führte eine Schaubesprechung der Fleckviehkollektion durch. Gegenüber der letzten Verbandsviehschau 1985 konnte er Fortschritte in der Leistung, im Euter und in der Widerristhöhe feststellen. Hatten die ausgestellten Tiere 1985 noch eine Widerristhöhe von 138 cm, so waren es bei der Schau 1991 140 cm.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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