Rosina Ilias, geb. Schmidt wurde am 15. Feber 1913 in Heiligenbrunn, Bezirk Güssing geboren und besuchte dort die einklassige Volksschule. Im Sept. 1925 trat sie in die Bundesrealschule in Fürstenfeld ein, wo sie im Jahre 1932 das Reifezeugnis erwarb. Im Schuljahr 1932/33 hospitierte sie an den Volksschulen in Heiligenbrunn und Strem und legte am 15. Juni 1934 an der Bundeserziehungsanstalt f. M. in Wien III., Boerhaavegasse die Lehrerergänzungsreifeprüfung für Volksschulen ab. Am 1. September 1934 trat sie als Probelehrerin an der röm. kath. Volksschule in Sulz bei Güssing ihren ersten Dienstposten an. Am 30. Nov. 1934 wurde sie zur widerruflichen Klassenlehrerin und legte am 19. April 1937 die Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen in Oberschützen ab. Auf eigenes Ansuchen wurde sie mit 11. März 1940 nach Hagensdorf, Bez. Güssing versetzt und verehelichte sich dort am 20. April 1940 mit dem Finanzbeamten Karl Ilias. Der Ehe entsprossen zwei Kinder (Karin 1943, und Wilfried 1947). Im September 1948 wurde sie auf eigenen Wunsch in den Bezirk Oberwart versetzt und trat am 10. Sept. 1948 an der Volksschule in Kemeten ihren Dienst an. Mit 1. März 1952 wurde sie ihres Dienstes als def. Volksschullehrer an der Volksschule in Kemeten enthoben und in gleicher Eigenschaft der Hauptschule in Oberwart zur Dienstleistung zugewiesen. Mit Wirksamkeit vom 1. Sept. 1953 wurde ihr die ortsdefinitive Klassenlehrerstelle an der Volksschule Oberwart anerkannt. Dort wirkt sie seit 7. Sept. 1953 als ortsdef. Volksschuloberlehrer. - Seit 1. Jänner 1963 führt sie den Titel: Volksschulhauptlehrer, und wurde mit 31. Jänner 1974 in den Ruhestand versetzt. Rosina Ilias verstarb im Jahr 2000.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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