Alexander Gangoly I. errichtete ca. 1938 das Haus Wienerstraße 37 und begründete eine „Autounternehmung“ – Taxiunternehmen und Transportunternehmen. Nach dem Krieg wurde der Betrieb vom Sohn Alexander Gangoly II. fortgeführt. Nachdem Ludwig Kantor auf Grund gesundheitlicher Probleme seine Sodawasser- und Limonadenerzeugung abgeben wollte, übernahm Fam. Gangoly - Elisabeth Gangoly (geb. Kantor) war seine Schwester - um 1962 diesen Teil der Kantorschen Firmen. Das Transportunternehmen ging mit Alexander Gangoly III. in die dritte Generation über. Die Getränkeerzeugung wurde Anfang der 1990er Jahre eingestellt. Das Taxiunternehmen wurde von Horst Gangoly weitergeführt und um 2015 als selbstständiger Betrieb. - Schon aus dem Jahr 1938 findet sich in der Zeitung "Hrvatske Novine" ein Artikel zu einem Unfall von Alexander / Sandor Gangoly: "Am 8. Juli war der Transportunternehmer Sandor Gangoly aus Oberwart mit einem leeren Lastwagen auf dem Weg nach Bad Tatzmannsdorf. Im Wagen saßen auch der Metzgergehilfe Josef Szabados aus Oberwart, der Postbeamte Ferdinand Stenicka aus Wien und dessen Frau. Sie machten Urlaub und unternahmen mit Gangoly eine Ausfahrt. Während der Fahrt geriet das Auto in den Straßengraben und blieb an einem Obstbaum hängen. Stenicka wurde bei dem Zusammenstoß aus dem Wagen geschleudert und erlitt einen Bruch des rechten Unterschenkels. Seine Frau sprang bereits aus dem Auto, bevor dieses vollständig zum Stillstand gekommen war, und verletzte sich am linken Bein. Beide wurden in das Krankenhaus von Oberwart gebracht. Gangoly und Szabados erlitten leichte Prellungen, blieben ansonsten aber unverletzt".
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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