Gerhard Fasching, hier im Dress der SV Sefra Oberwart, lief während seiner erfolgreichen Jahre als Stürmer für den SC Oberwart und später für die SV Oberwart auf. Einen ersten Höhepunkt konnte er bereits im Jahre 1969 für sich buchen: Schülerstaatsmeister nach einem harten Duell in Linz. Folgendes ist dazu zu berichten: „Das Finalspiel fand am Platz des Vereins Neu Heimat Linz statt. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2 und auch nach den ersten fünf geschossenen Elfern stand es mit 3:3 unentschieden. Den entscheidenden Treffer zum 4:3 Sieg verwandelte Gerhard Fasching“. Auch in der Staatsmeisterelf von 1970 ist Fasching zu finden. Hier die entscheidenden Phasen des Endspiels gegen Rapid Wien: „Zwei Minuten vor Spielende glich Oberwart aus - 3:3. Das anschließende Elfmeterschießen war wohl für die Zuschauer ein besonderer Nervenkitzel, aber Rapid hatte hier wenig Chancen. Gilschwert 1:0 für Oberwart - der Rapidelfmeter wird gehalten; Seper 2:0 für Oberwart - Rapid 2:1; Ochsenhofer 3:1 für Oberwart - Rapid verwandelt ebenfalls 3:2; Halper vergibt - Rapid schießt an die Latte 3:2; Kirnbauer 4:2 für Oberwart - Pongratz wehrt den Rapidelfmeter ab. Oberwart hat das Elfmeterschießen 4:2 gewonnen und damit den österr. Staatsmeistertitel erfolgreich verteidigt“. – Über die Jugend- und Juniorenmannschaft fand Gerhard Fasching dann seinen Weg in die Kampfmannschaft. Er spiele zwischen 1974 und 1979 unten den Trainern Stefan Adorjan, Wilhelm Kaipel, Tibor Losonsky, Franz Rothen und Willibald Six, kam 101-mal zum Einsatz und erzielte in fünf Saisonen in der Burgenland Liga und der Regionalliga Ost 30 Tore. – Noch im Jahr 1979 berichtet die BF über ihn im Spiel gegen den FAC: „ …. Der Ball kommt zu Fasching, und mit einer herrlichen Granate jagt „Flipper“, übrigens derzeit der einzige wirkliche Stürmer der Oberwarter, das Leder aus gut 20 Meter in die Maschen“. – Im letzten Spiel der Saison erlitt Gerhard Fasching dann gegen den SV Wienerberg einen Oberkieferbruch und eine schwere Augenverletzung, die man eigentlich als Schlusspunkt seiner erfolgreichen Karriere ansehen muss. – Er spielte zwar noch für einige Jahre in lokalen, unteren Ligen (z. B. für Markt Allhau und Schlaining) und versuchte sich auch als Spielertrainer (Badersdorf), konnte aber an seine zuvor über lange Jahre erbrachten Leistungen nicht mehr anknüpfen.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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