Das Bild entstand anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums 1989 in Oberwart (siehe auch Bild #7400). - Julius Dirnbeck wurde am 9. November 1939 in Oberwart geboren. Nach der Matura am Gymnasium in Oberschützen absolvierte er als Alumne des Bischöflichen Priesterseminars der Diözese Eisenstadt das Theologiestudium an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Am 29. Juni 1964 wurde er von Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo in der Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin in Eisenstadt zum Priester geweiht. Nach einjähriger Kaplanszeit in St. Martina. d. R. war er von 1965 bis 1968 Bischöflicher Zeremoniär, damit war die Mitarbeit im Bischöflichen Ordinariat verbunden. Von 1967 bis 1973 wirkte er als Jugend- und Jungscharseelsorger, weiters war er auch als Religionslehrer am Musisch-Pädagogischen Gymnasium in Eisenstadt tätig. Es folgten die Ernennung zum Pfarrverweser der späteren Stadtpfarre Stadtschlaining, dazu die Beauftragung als Religionslehrer an den höheren Schulen sowie mit der seelsorglichen Betreuung der Studenten in Oberschützen. Von 1986 bis 1992 waren ihm die Ämter des Rektors des Bischöflichen Seminars und, bis zu dessen Auflösung im Jahr 1990, des Katholischen Schülerheimes in Mattersburg übertragen. Im Jahr 1992 wurde er schließlich zum Pfarrer der Passionsspielpfarre St. Margarethen i. B. ernannt - wo er gleichzeitig auch als Spielleiter für das Passionsspiel 1996 verantwortlich war - die er bis zu seinem Eintritt in den dauernden Ruhestand im Jahr 1998 leitete. Diesen verbrachte er im Haus Elisabeth in Rechnitz, in dem er auch als Seelsorger wirkte. - Pfarrer Ehrenkonsistorialrat [Anm.: Ehrentitel für katholische Priester] Julius Dirnbeck war ein treuer Priester, maßgeblich geprägt vom Il. Vatikanischen Konzil, wobei er nicht zuletzt auch als Sekretär der 2. Diözesansynode an dessen Umsetzung in der Diözese. mitwirken konnte. Von daher war er in seinem Wirken als Jugend-, Kinder-, Studenten- und Pfarrseelsorger wie auch als Religionslehrer stets um eine zeitgemäße Verkündigung der Frohen Botschaft bemüht. Ausgestattet mit scharfem Intellekt und mit Sinn für Kunst und Kultur, war es ihm immer ein großes Bedürfnis, aktuelle theologische wie auch gesellschaftspolitische Fragen zu reflektieren. In allem war er stets bei den Leuten. – Julius Dirnbeck verstarb am 2. Dezember 2020 im ,,Haus Elisabeth" in Rechnitz, in dem er zuletzt gewohnt und auch als Seelsorger gewirkt hat, nach längerer schwerer, in christlichem Geist ertragener Krankheit, versehen mit den hl. Sakramenten.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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