V.l.n.r.: 1 Anna Mirtl, 2 Margarethe Mirtl, 3 Anna Ratz, 4 Gisela Wölfel, 5 Edith Röhrling, 6 Anneliese Ratz, 7 Margarethe Guger, 8 Beate Glösl, 9 Anna Mirtl, 10 Josef Mikovits, 11 Erni Eberhardt, 12 Gerhard Wessely, 13 Theresia Wessely, 14 Anna Janisch, 15 Christine Stelzer, 16 Maria Eberhardt, 17 Maria Anna Paul; - Zum Jubilar: Josef Mikovits wurde am 6. Februar 1936 in Hasendorf, Pfarre Tobaj, geboren. Er besuchte das Bischöfliche Seminar und das BG/BRG in Mattersburg, wo er auch maturierte. Nach dem Bischöflichen Priesterseminar der Apostolischen Administratur Burgenland wurde er am 29. Juni 1959 von Bischof DDr. Stephan Laszlo in der Stadtpfarrkirche zum Hl. Martin in Eisenstadt zum Priester geweiht. - Er war zwei Jahre Kaplan in Oberwart und ein Jahr in Neufeld a. d. L., ehe ihm von 1962 bis 1965 die Agenden des Diözesanassistenten der Katholischen Landjugend, der Katholischen Jungschar und der Katholischen Studierenden Jugend übertragen wurden. Von 1965 bis 1967 hatte er die geistliche Betreuung des Katholischen Schillerheims in Mattersburg inne und half im Bischöflichen Seminar mit. Sein Anliegen, junge Menschen zum Glauben zu führen, konnte er dann besonders als hauptamtlicher Religionslehrer in Oberwart nahezu 30 Jahre lang verwirklichen. Er war mit Leib und Seele Religionspädagoge, der stets schnell Zugang zu den ihm anvertrauten Schülern/innen fand. Wegen seiner Kompetenz und seiner pädagogischen Erfahrung waren ihm von 1987 bis 2002 die Aufgaben eines Fachinspektors für den katholischen Religionsunterricht an den AHS, BHS und BMS sowie an den Berufsschulen und Landwirtschaftlichen Fachschulen übertragen. Von 1995 bis 2010 wirkte er als Direktor des Schulamtes der Diözese sowie von 1995 bis 2007 als Geschäftsführer der Diözese bei der Stiftung Pädagogische Akademie Burgenland. Schließlich war er von 1987 bis 2010 auch Geistlicher Assistent des Katholischen Akademikerverbandes. - Sein Hauptaugenmerk in seinem Dienst als Priester galt der Pfarre St. Martin i. d. W., deren Seelsorge er offiziell 1986 übernahm, zu deren Pfarrer er 1998 ernannt wurde und die er bis zu seinem Heimgang mit Liebe und Hingabe leitete. Im Jahr 1993 wurde er zum Päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore) ernannt. Die staatlichen Stellen würdigten sein langjähriges pädagogisches Wirken mit der Verleihung der Titel "Professor" und "Hofrat".
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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