Reformierter Leseverein: Etus Böcskör und Alexander Adorjan in ungarischer Tracht

Reformierter Leseverein: Etus Böcskör und Alexander Adorjan in ungarischer Tracht

Die Männer des reformierten Leseverins trugen ungarische Trachten mit weiten, weißen Leinenhosen und Hemden. Darüber haben die verheirateten Männer schwarze, die unverheirateten rote "Leibl" mit kurzem Kragen, verziert mit Silberknöpfen, angezogen. Als Kopfschmuck dient ein Filz- bzw. Plüschhut mit nicht zu breiter Krempe und meist mit einem großen Buschen (Àrva lány haj" - Mariengras, Reihergras; im Volksmud "Haar eines verwaisten Mädchens). Als Schuhwerk dienen kniehohe, schwarze Stiefeln. - Zur Frauentracht ist in "Die Obere Wart" nachzulesen: "Und heute ist es beinahe selbstverständlich, daß sich die Warter Mädchen bei diversen festlichen Gelegenheiten „ungarisch“ kleiden, Kostüme anziehen, die, aus der Inszenierung von Kalman- und Lehär-Operetten bekannt, noch nie ihre Wirkung auf das Publikum verfehlt haben: weiße Bluse, weißer, reich geraffter Rock, mit rot-weiß-grünen Bändern benäht, und natürlich rote Stiefel". – Dazu tragen sie eine Párta, den traditionellen Kopfschmuck für unverheiratete Frauen in der ungarischen Folklore, oft mit Perlen, Bändern oder Stickereien verziert.

JAHR DER ENTSTEHUNG

1965

ANGABEN ZUR HERKUNFT DES BILDES

Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER

Herkunft des Bildes: Zur Verfügung gestellt von Herrn Alexander Adorjan

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