Am linken Bildrand das Heck eines Südburg-Busses; von vorne nach hinten verlaufend die südöstliche Häuserreihe entlang des Dorfangers; - Zur Nummerntafel: Die bis 1918 zur Österreichischen Reichshälfte der Österreichisch–Ungarischen Monarchie gehörenden Kronländer hatten ein eigenes Kennzeichensystem. Das Kennzeichen bestand aus einer Länder- beziehungsweise Rayonkennung mit Buchstaben, gefolgt von einer Evidenznummer, die der Registernummer im so genannten „Evidenzverzeichnis“ (in etwa dem heutigen Zulassungsregister vergleichbar) entsprach. 1905 bezeichnete man die Tafeln noch als Erkennungszeichen, seit 1910 als Kennzeichen. Das M, früher für Dalmatien gültig (bis 1919 durch Jugoslawien beibehalten), wurde ab 1921 für das Burgenland übernommen. Diese Kennung blieb auch nach dem Zusammenbruch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie bestehen, sofern sie sich auf Österreich bezog. Hier ist also ein Kennzeichen im "neuen Österreich" zu sehen, schwarze Schrift auf weißem Grund mit höchstens dreistelligen Zahlen. Der Buchstabe M ist der Kennbuchstabe für das Burgenland. 1930 wurden schwarze Nummerntafeln eingeführt, die dann bis zum Anschluss 1938 ihre Gültigkeit hatten.
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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