Auf Grund gegebener Tatsachen war zu dieser Zeit im Wehoferbach keine Wasserbewegung vorhanden. In trockener Jahreszeit, in der die Wasserführung des Baches fast gänzlich aufhört und bloß die Abwassermengen einliefen und im Unterlaufe infolge des meist niederen Wasserstandes im Werkskanal die Schlammbänke in der Sohle zutage traten, faulte das Waser, sodass der umliegende Teil des Ortes in sanitärer Hinsicht einem unhaltbaren Zustand ausgesetzt war. Zur Behebung dieser Umstände wird nun ein im Knie des Gerinnes beim Bezirksbauamt [Anm.: Ambrosigasse 15] beginnender Durchstich zur Pinka oberhalb der Raffelmühle mit Unterführung des Werkskanals und eine entsprechende Regulierung des Gerinnes oberhalb des erwähnten Knies oder 200 Meter aufwärts bei gleichzeitiger Verschüttung des bisherigen Bachbettes von der Einmündung in den Werkskanal bis zum Beginn des Durchstiches ausgeführt, um den Wehoferbach vom Werkskanal zu trennen, ein entsprechende Gefälle und damit eine raschen Abfluss der Wässer zu erreichen. – Nach „Oberwarther Sonntagszeitung“ vom 15. November 1931; gesamer Artikel siehe Bild #6975;
Hochgeladen von: Tillfried SCHOBER
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